Start-up-Gründer Sébastien Diaz de Corcuera arbeitet an der Entwicklung von Kleinwindanlagen, die er mit seinem Unternehmen MuWind auf den Markt bringen möchte. Zielgruppen sind vorwiegend landwirtschaftliche Betriebe sowie Infrastrukturbetreiber. Die Anlagen sollen bestehende Photovoltaiksysteme ergänzen und ermöglichen, auch nachts oder in den Wintermonaten zuverlässig Strom zu erzeugen – beispielsweise für Beleuchtungen, Displays oder die Versorgung von Antennen.

Bereits vor längerer Zeit hatte Sébastien Diaz de Corcuera die Idee, eine kompakte Windkraftanlage zu entwickeln. Damals fehlten ihm jedoch ein tragfähiges Netzwerk und die nötige Berufserfahrung. Die Energiekrise 2022 ermutigte ihn, das Projekt anzugehen: Am 8. Juni 2022 hatte er seinen letzten Arbeitstag als Angestellter und startete in die Selbstständigkeit. Kurz darauf lernte der Gründer bei einer Veranstaltung der Ulmer Start-up-Szene den Verein Senioren der Wirtschaft kennen – ein wichtiger Meilenstein. Wenig später begann die Zusammenarbeit mit Wirtschaftssenior Heinz Tengler. Nachdem gemeinsam ein Businessplan erarbeitet wurde, stellte Berater Heinz Tengler den Gründer einem Business Angel vor. Dessen finanzielle Unterstützung ermöglichte den Bau des ersten Prototyps, der inzwischen in der Nähe von Heidenheim steht.

„Herr Tengler war von Anfang an begeistert von meinem Projekt und schätzt meine Mission und Vision. Mit seinen 40 Jahren Industrieerfahrung gibt er mir wertvolles, unabhängiges Feedback. Ich vertraue ihm völlig, denn ich weiß, dass er an meiner Beratung nichts verdient und wirklich nur in meinem Interesse handelt. Wenn er mit mir spricht, höre ich zu. Neben dem technischen und betriebswirtschaftlichen Know-how verfügen die Senioren der Wirtschaft über ein sehr breites Netzwerk, von dem ich in vielen Fragen umfangreich profitieren kann“, beschreibt der Start-up-Unternehmer die Erfahrungen der mehr als dreijährigen Zusammenarbeit mit den Senioren der Wirtschaft.

Aktuell ist es für MuWind entscheidend, einen Investor zu finden, um die Produktentwicklung und -validierung abzuschließen und die ersten Pilotanlagen in Ghana, Indien und Norddeutschland umzusetzen. Wichtig ist dem Gründer, dass der zukünftige Geldgeber seine Mission teilt: Der Firmensitz sowie die Produktion der technologierelevanten Bauteile sollen dauerhaft in Süddeutschland angesiedelt werden.

Langfristig plant Existenzgründer Sébastien Diaz de Corcuera den Aufbau eines internationalen Teams mit rund 50 hoch motivierten Mitarbeitenden. Weltweit sollen Kleinwindanlagen in Betrieb genommen werden. Es sollen regionale Arbeitsplätze z. B. durch die Fertigung von Komponenten und die Endmontage vor Ort entstehen. Die Menschen in den jeweiligen Regionen können dann direkt vom erzeugten Strom profitieren.

Mehr zum Start-up MuWind von Sébastien Diaz de Corcuera: https://www.muwind.de/

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